Lichterfest im Westfälischen Glockenmuseum


Westfälisches Glockenmuseum Gescher, Lindenstraße 4, 48712 Gescher

Das Westfälische Glockenmuseum in Gescher läutet die Adventszeit in diesem Jahr mit einem Lichterfest am 26. und 27. November ein. Was nur wenige wissen: Bei der Herstellung von Glocken spielte Wachs früher eine wichtige Rolle. Bis heute wird Wachs für die Herstellung des Dekors und der Glockenkronen verwendet. Daher widmet sich das Museum ein ganzes Wochenende lang dem Schwerpunktthema Wachs und Kerzen.

Die Gescheraner Schüler sind im Vorfeld aufgerufen, sich an einem Wettbewerb um die schönste Laterne zu beteiligen. Die Abgabefrist endet am 19. November. Es wird gebeten, dass jede Klasse nur eine Laterne im Museum abgibt und die Laterne mit Namen, Klasse und Angabe der Schule versieht.  Die drei ersten Plätze werden am 26. November um 10 Uhr im Glockenmuseum prämiert und in der Folge im Museum ausgestellt. Den Siegern winkt die Teilnahme an einem museumspädagogischen Programm für die ganze Klasse. Anhand einer ausgewählten Glocke aus dem 13. Jahrhundert, die das Weihnachtsthema aufgreift und durch ihren detailreichen Medaillon-Schmuck hervorsticht, wird das Thema Glockendekor im Anschluss für alle interessierten Besucherinnen und Besucher anschaulich vermittelt.

Eine Kunsthandwerkerin wird an diesem Wochenende Schönes und Praktisches rund um das Thema Licht im Westfälischen Glockenmuseum anbieten. Darüber hinaus haben große und kleine Kulturbegeisterte die Gelegenheit, selbst künstlerisch tätig zu werden. Am 26. November um 14 Uhr sowie am 27. November um 10 und um 14 Uhr finden Workshops statt, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell beschriftete Kerzen für zu Hause gestalten können. Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt 5 Euro. Der Eintritt im Westfälischen Glockenmuseum ist an beiden Tagen frei. Das Lichterfest endet am 27. November um 17.00 Uhr.

Um Anmeldung zu den Workshops bis zum 24. November unter besucherdienst(at)museum-gescher.de oder 02542-7144 wird gebeten.

Foto: Birgit Groschel